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MAKING ART - TAKING PART!

Künstlerische und kulturelle Interventionen von und mit Jugendlichen zur Herstellung von partizipativen Öffentlichkeiten

 

Gefördert von Sparkling Science - einem Programm des Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft


Laufzeit: 1.10.2014-30.9.2016

Team: Elke Zobl, Elke Smodics, Laila Huber, Veronika Aqra


In Zusammenarbeit mit der Neue Mittelschule Liefering (Brigitte Werdenig-Gruber) und dem Bundesoberstufenrealgymnasium Mittersill (Nathalie Gantner) durchgeführt.


KooperationspartnerInnen: Elisabeth Klaus und Ricarda Drüecke, Fachbereich Kommunikationswissenschaft, Universität Salzburg, Iwan Pasuchin, Institut für Gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung/Pädagogische Hochschule Salzburg, Carmen Mörsch, Institute for Art Education, Zürcher Hochschule der Künste (Schweiz), Hans Holzinger und Walter Spielmann, Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg, verschiedene KünstlerInnen und Kulturschaffende

 

Mit dem Ziel, Jugendlichen Handlungsräume zur gesellschaftlichen Mitgestaltung zu eröffnen, wird in diesem Forschungsprojekt die Herstellung eines erweiterten und öffentlich sichtbaren Handlungsspielraums im Kontext zeitgenössischer Kunst und aktiver Kulturproduktion erprobt und erforscht.



Im zweijährigen Forschungsprojekt wird mit Schüler_innen zweier Klassen (13-16 Jahre) der Schultypen Neue Mittelschule (NMS) und Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) in Stadt und Land Salzburg der Einsatz von intervenierenden künstlerischen Strategien in lokalspezifischen Kontexten erprobt, begleitend dokumentiert und analysiert, sowie eine praxisbezogene Toolbox erarbeitet.



Ausgehend von impulsgebenden Do-It-Yourself Workshops und der Methode Zukunftswerkstatt (nach Robert Jungk) werden gemeinsam mit den Schüler_innen und Künstler_innen künstlerisch-edukative Projekte entwickelt und realisiert. Die dafür eingesetzten Methoden und Materialien werden zu einer Toolbox ausgearbeitet, die von Lehrer_innen und Multiplikator_innen über die Projektlaufzeit hinaus für die Durchführung ähnlicher Vorhaben frei genutzt werden kann.



Der gesamte Prozess wird mit Methoden qualitativer Sozialforschung wissenschaftlich begleitet, wobei in erster Linie Verfahren der partizipativen Aktionsforschung zum Einsatz kommen. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie können künstlerische und kulturelle Interventionen in Bildungskontexten gestaltet werden, um Jugendlichen neue Sichtweisen und Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe zu eröffnen, so dass sie erweiterte und öffentlich sichtbare Handlungsspielräume erfahren können?"



Die Erforschung der Herstellung von partizipativer Öffentlichkeit an den Schnittstellen von Jugend-Kunst-Politik-Bildung steht dabei im Zentrum. In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe werden unterschiedliche Perspektiven auf soziale und gesellschaftliche Transformationsprozesse zusammengeführt: In das Vorhaben sind Wissenschaftler_innen der Universität Salzburg (Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst, Fachbereich Kommunikationswissenschaft), Lehrende der beteiligten Schulen sowie Expert_innen auf den Gebieten Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft eingebunden (Institute for Art Education, Zürich; Robert-Jungk-Bibliothek, Salzburg; Inst. für Gesellschaftliches Lernen und Politische Bildung, Pädagogische Hochschule Salzburg).
Die Schüler_innen sind im Rahmen des Projektes sowohl Co-Produzent_innen in der forschenden als auch in der künstlerisch-kulturellen Perspektive. Sie lernen Methoden der qualitativen Sozialforschung sowie künstlerische Strategien der Herstellung von Öffentlichkeit kennen. Dabei kommt es zur Verschränkung unterschiedlicher Wissensformen sowie partizipativer Ansätze aus Wissenschaft, Kunst, Pädagogik und Zivilgesellschaft. Sämtliche eingesetzten Strategien, Methoden und Materialien werden in einem mehrstufigen Verfahren im Austausch mit den Beteiligten immer wieder weiterentwickelt.

 

Flyer zum Projekt

 

www.takingpart.at