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PAULA-IRENE VILLA: Genderismus. Symptomatiken post-essentialistischer Erregungen

18.10.2018

Mit einem Vortrag der Soziologin Paula-Irene Villa wird am 18. Oktober 2018 um 19h die in unregelmäßigen Abständen stattfindende Vortragsreihe POLEMIK UND GENDER fortgesetzt.
Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1, E.002 (Agnes Muthspiel)

Die zunehmenden Angriffe auf die Genderforschung und eine affektgeladene Abwehr gegen geschlechterpolitische Forderungen wurden in der Ringvorlesung „Polemik und Gender. Konstruktionen - Distinktionen - Provokationen" im SoSe 2017 unter verschiedenen Aspekten vorgestellt und zur Diskussion gebracht. Die Polemiken zu und um diese Forschungsbereiche werden weiter verfolgt und diskutiert: Im Herbst 2018 finden dazu zwei Veranstaltungen statt – im Anschluss an Paula-Irene Villa wird am 14. November um 19 Uhr die Literaturwissenschaftlerin Ulrike Vedder, Professorin an der Humboldt Universität Berlin, einen Vortrag zu diesem Themenfeld halten.

 

Einladung

Plakat

 

Der Vortrag geht den Artikulationen nach, die sich gegen „gender“ positionieren. Wer spricht da? Worüber? Weshalb löst der Begriff „gender“ derart starke Affekte aus? Diese Fragen werden soziologisch ernst genommen, keine Position wird diskreditiert. Wohl aber unter Umständen korrigiert. Am Ende steht hoffentlich ein Verständnis darüber, wie entlang von „gender“ grundlegende Fragen sozialer Ordnung verhandelt werden, die weit über die Geschlechtlichkeit hinaus weisen. Wie immer. Nur immer wieder anders.

 

Paula-Irene VILLA studierte Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum und der Universidad de Buenos Aires und promovierte 1998 mit einer Arbeit zur Konstruktion des Geschlechtskörpers ("Sexy Bodies"). 2007 folgte die Habilitation mit einer Schrift zur Geschlechtersoziologie. Nach Gastprofessuren an den Universitäten in Innsbruck und Hannover ist sie seit 2008 Lehrstuhlinhaberin für Soziologie und Gender Studies am Institut für Soziologie der LMU München. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre bilden u.a. Gender und Cultural Studies sowie Körpersoziologie.

 

Publikationen (Auszug): Soziologie des Geschlechts. Eine Einführung (in Vorbereitung).
Sex – Gender: Ko-Konstitution statt Entgegensetzung, in: Beate Kortendiek, Birgit Riegraf, Katja Sabisch (Hg.): Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung. Geschlecht und Gesellschaft, Wiesbaden 2018.
German Angst? Anti-Genderismus, in: Roman Kuhar, David Paternotte (Hg.): Anti-Gender Campaigns in Europe. Mobilizing against Equality, Lanham/Maryland 2018.
zus. m Sabine Hark: Unterscheiden und Herrschen. Ein Essay zu den ambivalenten Verflechtungen von Rassismus, Sexismus und Feminismus in der Gegenwart, Bielefeld 2017

 

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Konzeption: Hildegard Fraueneder (Mozarteum), Christa Gürtler (FB Germanistik)

Bildquelle: Saarländischer Rundfunk



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