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Lehrangebot Sommersemester 2018

Alle Lehrveranstaltungen sind auch als freie Wahlfächer im Schwerpunktmodul „Die Künste und die Öffentlichkeiten" sowie individuell in Curricula am MOZ und PLUS anrechenbar. Dazu bitte auf die Einträge im PLUS online achten.

 

Basismodul

Fach 3: Künstlerische Prozesse im soziokulturellen Kontext

VÜ: Diversity in Kunst & Kultur. Theoretische Hintergründe, praktische Anwendungen und kritische Reflexionen. (4 ECTS)
Konzeption: Persson Perry Baumgartinger


Diversity bedeutet „Vielfalt" und hat sich im Laufe der Zeit als ein Ansatz entwickelt, der die tatsächlich existierende Vielfalt von Menschen, Menschengruppen sowie diskriminierenden Gesellschaftsstrukturen reflektiert und Raum geben soll. Entstanden aus den Forderungen der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung der USA übernehmen Wirtschaftsunternehmen bald die Diversity-Idee für ihre (ökonomischen) Zwecke. Über Konzepte wie Intersektionalität und Social Justice wird Diversity (re-)politisiert und als bildungspolitische und antidiskriminatorische Maßnahme genutzt. Mittlerweile gibt es verschiedene, sich teilweise widersprechende Zugänge und Modelle von Diversity (Management), deren Ziele von Profitmaximierung bis „Soziale Gerechtigkeit für alle!" reichen. Was wird unter Diversity verstanden? Welche Zugänge und Modelle gibt es? Wie wird Diversity in künstlerischen Prozessen thematisiert, wie in der Kulturarbeit umgesetzt? Was sind die Grenzen bisheriger Zugänge und wie können sie in künstlerischen und kulturellen Feldern weiterentwickelt werden? Diesen Fragen gehen wir in der Praxis- und Reflexionslehrveranstaltung nach. Ziel ist es, verschiedene bestehende Diversity-Ansätze kennenzulernen, sie kritisch zu reflektieren und eigene Modelle in Bezug auf die Arbeit und Projekte in Kunst und Kultur zu entwickeln.

 

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Ergänzungsmodul

Bereich 1: „Grundlagen des Kulturmanagement"

Fach 1: Kulturmanagement in Theorie & Praxis

VÜ: Berufsfeld Kulturmanagement (4 ECTS)
Konzeption: Siglinde Lang


Mit Fokus auf zeitgenössische Kunst- und Kulturproduktion werden Einblicke in die Vielschichtigkeit und
Komplexität des Berufsfeldes Kulturmanagement vermittelt und verschiedene Zugänge zu aktuellen
Herausforderungen kennen gelernt. Das Seminar startet mit einem Workshop, in dessen Rahmen das
Berufsfeld `Kunst und Kultur´, die Aufgaben und Tätigkeitsprofile von Kulturarbeiter_innen,
Kulturmanager_innen und Kurator_innen, sowie strukturelle Zusammenhänge innerhalb dieses
Arbeitsfeldes dialogisch und experimentierend erkundet werden. Gastgespräche geben einen
praxisbezogenen Einblick in Rollenbilder, Tätigkeitsfelder und individuelle Laufbahnen der Kulturarbeit.

 

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Fach 2: Kulturelle Projektmanagementpraxis

UE: PR in Kunst und Kultur: Arbeitsfelder, Konzepte, Praktiken (2 ECTS)
Konzeption: Anita Moser


PR (Public Relations) kann als Beziehungsbildung und Dialog mit verschiedenen Öffentlichkeiten
verstanden werden. Im Feld von Kunst und Kultur umfasst sie damit sämtliche Kommunikationsprozesse
zwischen einer Kultureinrichtung/einem Kunstprojekt und unterschiedlichen Zielgruppen - und ist ein
zentraler Bereich von Kulturmanagement und Kulturarbeit. Doch was konkret bedeutet das für den
beruflichen Alltag? Wo liegen die Spezifika der Kultur-PR und welche Arbeitsfelder umfasst sie? Welche
PR-Mittel kommen zum Einsatz und welche Strategien eignen sich für welche Zielgruppe? Wie kann PR
Ausschlüssen entgegenwirken und diversitätssensibel gestaltet werden? Welche Herausforderungen
bringt Kultur-PR insbesondere auch in kleineren Kulturinitiativen und Projekten mit sich?
Mit diesen Themen setzen wir uns in der Lehrveranstaltung anwendungsorientiert und unter Anbindung
an theoretische Grundlagen auseinander, wobei ein Methodenmix von Präsentationen, Gruppen- und
Einzelarbeiten sowie moderierten Gesprächsformaten zum Einsatz kommt. Gastvorträge und
Exkursionen
geben zudem Möglichkeiten für Austausch mit Expert_innen und praxisnahe Einblicke.


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Bereich 2: „Kritische kulturelle Produktion"

Fach 1: Kritische Kulturproduktion

VÜ: In un-/sichtbare Orte eingreifen. Künstlerische Interventionen mit Fokus auf feministische und
antirassistische Praxen (4 ECTS)
Konzeption: Elke Zobl


In dieser Lehrveranstaltung setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie künstlerische Interventionen
und Praxen partizipativer kultureller Produktion soziale und politische Prozesse in Gang setzen, den
Status Quo hinterfragen und neue Perspektiven auf unsere Gesellschaft eröffnen können. Als
prozessorientierte Strategie zielen sie darauf ab, diese Verhältnisse umzugestalten, Reflexion und
Diskurs anzuregen und Öffentlichkeiten aktiv zu beteiligen. In unserem Blickfeld stehen dabei kulturell
und künstlerisch intervenierende Praxen, die antirassistische und feministische Perspektiven einnehmen
und bestehende Machtverhältnisse und soziale Ungleichheiten benennen und kritisch reflektieren.
Solche Interventionen beschäftigen sich oft mit nicht sichtbaren, vergessenen oder verdrängten
Geschichten und entwickeln einen Raum für alternative Identitäten sowie historische und aktuelle
Gegenentwürfe. In dieser Lehrveranstaltung lernen wir die Konzepte und beispielhaft die Strategien
kultureller und künstlerischer Interventionen und verschiedene Praxen partizipativer kultureller
Produktion kennen. Teil der Lehrveranstaltung sind zwei Workshoptage mit Präsentationen und
anschließenden Workshops. Verschiedene Wissenschafter*innen, KünstlerInnen und Kunst- und
KulturvermittlerInnen präsentieren und diskutieren ihre Arbeiten und erarbeiten in den Workshops mit
den Teilnehmenden eigene Ideen für Interventionen im öffentlichen Raum in Salzburg: Dies reicht u.a.
von der Erarbeitung von Comics über Fotos zu interaktiven Stadtspaziergängen. Studierende
recherchieren und erarbeiten weiters konkrete Fallbeispiele, die in einem online Archiv präsentiert
werden.

 

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Fach 2: Kollaborative Projektentwicklung

UE: Entwicklung und Umsetzung einer Ausstellung zum Themenfeld „Kultur für alle - Kultur mit allen?" (2 ECTS)
Konzeption: Elke Zobl


In dieser Übung entwickeln wir eine Ausstellung vom Konzept bis zur Umsetzung und Eröffnung zum
Thema „Kultur für alle - Kultur mit allen?". Materialien zu der Thematik wurden von Studierenden im
Wintersemester erarbeitet und die Ausstellung steht im Kontext des Projektes „Kulturelle Teilhabe in
Salzburg"
.
In Workshops erarbeiten wir gemeinsam Ideen, die in Gruppen zu Konzepten und schließlich zur
Umsetzung und Ausstellungseröffnung weiterentwickelt werden. Exkursionen in das Museum der
Moderne und das Salzburg Museum sowie Inputs zu den Arbeitsfeldern des Kuratierens und der Kunst- und Kulturvermittlung werden ebenfalls Teil der Lehrveranstaltung sein. Die Ausstellung findet im Kunst- und Kulturraum periscope statt und wird am 21.6. um 19 Uhr eröffnet.

 

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Lehrangebot Wintersemester 2017/18

Alle Lehrveranstaltungen sind auch als freie Wahlfächer im Schwerpunktmodul „Die Künste und die Öffentlichkeiten" sowie individuell in Curricula am MOZ und PLUS anrechenbar. Dazu bitte auf die Einträge im PLUS online achten.

 

Basismodul: Themenfeld: Künstlerische Prozesse in soziokulturellen Kontexten:

VU Kulturarbeit und künstlerische Praktiken in der Migrationsgesellschaft (Anita Moser, 2 Std., 4 ECTS)

Kennzeichnend für eine „Migrationsgesellschaft" sind gesamtgesellschaftliche Veränderungen als Folge von Migration, beispielsweise neu entstehende (Selbst )Verortungen und Handlungsformen, Mehrfach-Zugehörigkeiten, transnationale Identitäten und Räume, aber auch Diskriminierungen, rassistische Prozesse und Strukturen. Wie prägen diese Phänomene das Feld von Kunst und Kultur und wie werden sie darin (kritisch) verhandelt? Dieser Frage gehen wir, ausgehend von Kultur und Medienprojekten sowie künstlerischen Arbeiten nach, wobei ein Fokus auf Fluchtkontexten liegen wird. Im Anschluss an eine theoretische Fundierung beschäftigen wir uns mit folgenden Aspekten: Welche inhaltlichen Zugänge und künstlerischen Strategien lassen sich feststellen? An wen richten sich die Projekte und wer sind die Mitwirkenden? Wie wird Ungleichheiten entgegengewirkt und wodurch werden sie reproduziert? Inwieweit werden dominante Diskurse unterlaufen und neue Perspektiven eröffnet?
Wir arbeiten mit einem Methodenmix aus Präsentationen und Diskussionsformaten, wobei in Kleingruppen oder Einzelarbeiten künstlerische Positionen und Kultur-/Medienprojekte recherchiert und analysiert werden. Eine Exkursion zu Initiativen in Salzburg sowie ein Gastgespräch wird Einblicke in die Praxis geben. Teil der Lehrveranstaltung ist zudem ein Symposium zu künstlerischen und medialen Interventionen im Kontext von Flucht. Ziel ist die praxisnahe Auseinandersetzung mit Kunst- und Kulturprojekten, deren kritische Reflexion sowie die Entwicklung differenzierter Perspektiven auf das Thema.
Die Lehrveranstaltung findet in Kooperation mit der am FB Kommunikationswissenschaft angesiedelten Lehrveranstaltung UE „Medien und kulturelle Produktionen in Fluchtdiskursen: vergleichende Analysen" statt.

 

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Aufbaumodul: Grundlagen des Kulturmanagements: Kulturelle Projektmanagementpraxis

UE Internationale Projektarbeit: Künstlerische Zusammenarbeit und kulturelle Begegnung (Marcel Bleuler, 2 Std, 2 ECTS)

In dieser praxis- und diskussionsorientierten Lehrveranstaltung setzen wir uns mit internationalen Projekten auseinander, die Austausch und künstlerische Kollaboration über politische, gesellschaftliche und kulturelle Grenzen hinweg verfolgen. Wer in diesem Bereich arbeitet, begibt sich in ein vielschichtiges Spannungsfeld. Die Positionierung in (fremden) lokalen Bedingungen wird dabei ebenso zur Reibungsfläche wie die Auswirkungen von globalen Ungleichheitsverhältnissen und kultureller Differenz. Vor dem Hintergrund dieses Spannungsfeldes fragen wir danach, wie Austausch und Zusammenarbeit kritisch konzipiert und umgesetzt werden können. Unter welchen Bedingungen kann Dialog entstehen? Wie kann Ungleichheit als ein produktiver Faktor einbezogen werden? Wie wird mit Rollenzuschreibungen und ungleicher Privilegienverteilung umgegangen? Wie kann in vor Ort bestehende Verhältnisse interveniert werden, und welche Ansätze an der Schnittstelle zum Aktivismus gibt es?
Im Sinne einer Diskussions-Werkstatt nähern wir uns dem Thema über die Auseinandersetzung mit konkreten Projekten, Arbeitsprozessen und Dokumentationen an. Wir nehmen die Perspektiven von Kunstschaffenden, Organisator*innen, Geldgeber*innen und Teilnehmenden ein und entwickeln ein kritische Verständnis für Projektkonzepte und Kommunikationsstrategien.

 

Auch anrechenbar für: Aufbaumodul: Kritische kulturelle Produktion: Kollaborative Projektentwicklung

 

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UE Speaking and Writing about Art in English (incl. Projectdevelopment) (Lisa Rosenblatt, 2 Std., 2 ECTS)

In this course students will have the chance to practice both spoken and written English relevant to an arts management context. The main focus is on language used within the world of art and culture. The course consists of in-class learning and exercises and also hands-on work in the realization of a class project: The first block of sessions will include listening and speaking exercises, short debates, exercises for vocabulary expansion, and pronunciation practice as well as exercises for improving grammar, editing, writing, and presenting in the arts management context.
In the second block the students will realize an event or project they choose themselves, which is related to arts management as a learning-by-doing experience, e.g.: If staging an event, it will be a mock event meaning that it can be stopped anytime for corrections, explanation, or questions. For example, should the class decide to prepare an exhibition opening or a panel discussion on an exhibition, the second block will comprise planning and realizing the actual event. Should the class decide to produce a publication, for example, of artist interviews, they will be responsible for carrying out the interviews, editing, coordinating the publication, and completing the project through to publication.

 

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Aufbaumodul: Kritische kulturelle Produktion: Kritische Kulturproduktion:

VU: Kultur für alle!? Teilhabe, Zugänge, Barrieren und Ausschlüsse in Kunst und Kultur (Elke Zobl, 2 Std., 4 ECTS)

„Kultur für alle!" war die kulturpolitische Forderung der 1970er/80er Jahrere. Mit dem antihierarchischen Konzept wird die Vision einer kulturelle Teilhabe „aller" in einer heterogenen Gesellschaft lebenden Menschen eingefordert. Ebenso wurde "das Recht am kulturellen Leben teilzunehmen" als ein Menschenrecht formuliert. Im Zuge einer Kritik am elitären Kulturbegriff wurde aus dem - zunehmend bedeutungsleeren - Slogan ein „Kultur von allen für alle" und im Zuge der aktuellen Debatten um kulturelle Diversität, Cultural Citizenship und Do-It-Yourself Kultur zu einem „Kultur mit allen".
In dieser Lehrveranstaltung erschließen wir das Themenfeld kultureller Teilhabe: Wie hat sich die Idee einer „Kultur für alle" in eine „Kultur mit allen" verändert? Welche Möglichkeiten der Teilhabe und Öffnung der Zugänge und welche Art der Barrieren und Ausschlüsse gibt es?
Wir nähern uns diesen Fragestellungen durch die Lektüre von Texten und Recherche von Projekten sowie durch eine Reihe von Gastvorträgen und Exkursionen zu Salzburger Kunst- und Kulturinstitutionen" und erarbeiten mit der Methode des kollektiven kritischen Kartographierens Materialien und kritische Konzeptansätze.

 

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Aufbaumodul: Kritische kulturelle Produktion: Kollaborative Projektentwicklung:

UE Kultur für alle!? Entwicklung von Vermittlungsformaten im Kunst- und Kulturbereich (Elke Smodics, 2 Std., 2 ECTS)

Öffentliche Kulturinstitutionen wollen seit den späten 70er Jahren mit dem antihierarchischen Konzept „für alle" da sein. Aber wer sind alle? Ein demokratischer kulturvermittelnder Anspruch eröffnet vielschichtige sowie weitreichende Be-Deutungswege. Was geschieht jedoch, wenn das Wissen und Wollen der „Anderen" nicht den Erwartungen von Institutionen und Vermittler*innen entspricht?
Entlang ausgewählter Projekte von institutioneller und autonomer Kunst- und Kulturarbeit werden Vermittlungsansätze analysiert, die den Anspruch haben, die Setzung „alle" zu adressieren und im Sinne eines demokratischen Ansatzes neu zu definieren.
Die Übung gibt Einführung und Überblick zu Begriffen und Fragestellungen einer kritischen Kunst- und Kulturvermittlung, die sich mit Ausschlüssen und mit Strategien zur inhaltlichen und strukturellen Öffnung von Institutionen auseinandersetzt. Ausgehend von Ausstellungsbesuchen und Streifzügen durch die Stadt, erarbeiten wir partizipative Kunst- und Kulturvermittlungsinterventionen.

 

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