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W&K-Forum

Orte des Austauschs für Forschung, Kulturpolitik und künstlerische Praxis

Was geschieht an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst? Welche unterschiedlichen Perspektiven nehmen Wissenschaftler und Künstler zu ein und demselben Thema ein? Wo stützen sich die Thesen der oftmals nur scheinbar entgegengesetzten Pole, wo widerlegen sie sich?
Salzburg blickt auf eine lange und erfolgreiche kulturelle und wissenschaftliche Tradition zurück. Der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft & Kunst, eine Kooperation der Paris Lodron Universität Salzburg und der Universität Mozarteum, greift diese Tradition auf, nutzt sie als Inspirationsquelle und wirft einen Blick in die Zukunft: In den drei Programmbereichen „Kunstpolemik - Polemikkunst", „ConTempOhr. Vermittlung zeitgenössischer Musik" sowie „Zeitgenössische Kunst und Kulturproduktion" werden die beiden Welten anhand aktueller Fragestellungen dargestellt, miteinander verwoben, konfrontiert und hinterfragt. Das reiche Lehrangebot von Wissenschaft und Kunst wird ergänzt durch zahlreiche Symposien, Tagungen und Workshops. W&K lädt unter der Leitung von Gerbert Schwaighofer Studierende zu einem Blick über den Tellerrand ein: Eine Absage an fachbereichsbegrenztes Denken und Forschen.


Mit der Veranstaltungsreihe W&K-Forum heißt der Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst auch mehrmals im Jahr die kunstinteressierte Salzburger Öffentlichkeit willkommen. An wechselnden Veranstaltungsorten mit unterschiedlichen Kooperationspartnern bietet das Forum dem kontroversiellen Diskurs rund um kultur- und gesellschaftspolitische Fragestellungen eine Plattform. Eingeladen werden hierzu herausragende Persönlichkeiten unterschiedlicher Fachbereiche - anerkannte Experten und charismatische Vermittler der künstlerischen Praxis und der theorieorientierten Wissenschaft, die das jeweilige Thema in einem breiten gesellschaftlichen Kontext darlegen bzw. miteinander diskutieren.



Vorschau: W&K-Forum: Skandalisierung des Skandals: Christoph Schlingensiefs NAZIS REIN-Projekt

FR, 01. Dezember 2017, 19:30 Kunstquartier, Erdgeschoss, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg


Ingrid Gilcher-Holtey, Professorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld, spricht am 1. Dezember um 19.30h über den Künstler als Intellektuellen in der Tradition der Avantgarde.


Der Vortrag analysiert, ausgehend von drei Figuren der Kritik im politischen Repertoire, ‚Affäre', ‚Skandal' und ‚Skandalisieren des Skandals', Christoph Schlingensief in der Rolle des Intellektuellen in der Tradition der Avantgarde.

 

Ingrid Gilcher-Holtey ist Professorin für Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Zeitgeschichte an der Universität Bielefeld und assoziiertes Mitglied des Centre européen de sociologie et de science politique (CESP) an der Université Sorbonne I Paris.

 

Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die Geschichte der Intellektuellen, der neuen sozialen Bewegungen - insbesondere der transnationalen 68er-Bewegungen - sowie des literarischen Feldes in Deutschland von 1918 bis zur Gegenwart. Theoretisch orientieren sich ihre Studien an der Feldtheorie Pierre Bourdieus, der Soziologie der Kritik Luc Boltanskis, der Soziologie der Intellektuellen sowie an neueren Ansätzen der Politik- und Kulturgeschichte.

 

Konzeption, Moderation: Norbert Christian Wolf (FB Germanistik)

 

Information, Organisation: Silvia.Amberger@sbg.ac.at / Tel. +43-662-8044-2377

Bildquelle: © david baltzer / bildbuehne.de