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Öffentliche Ringvorlesung

Mit der Öffentlichen Ringvorlesung möchte der Programmbereich Kunstpolemik - Polemikkunst auch weiterhin einen Diskussionsraum für ein breites Publikum anbieten, mit dem Anspruch einen aktuellen wissenschaftlichen Diskurs durch möglichst heterogene Sichtweisen zu pluralisieren.

 

VORSCHAU SOMMERSEMESTER 2018

7. März - 27. Juni:

Aufklärung und Gegenaufklärung: Religiöse Polemik gegen Kunst - Künstlerische Polemik gegen Religion

Von 7. März bis 27. Juni 2018 findet, jeweils am Mittwoch um 18.00-19.30h, im Unipark Nonntal mit Vortragenden aus unterschiedlichen Disziplinen die Ringvorlesung "Aufklärung und Gegenaufklärung: Religiöse Polemik gegen Kunst - Künstlerische Polemik gegen Religion" statt.

 

Die öffentliche Ringvorlesung des Programmbereichs „Kunstpolemik-Polemikkunst" möchte ein doppeltes Ziel verfolgen: Einerseits soll religiös motivierte Polemik gegen Kunst vor dem Kontext der sich vollziehenden Säkularisierungstendenzen seit dem 18. Jahrhundert analysiert werden, andererseits sollen die Kritik und Polemik, die verschiedene KünstlerInnen an Religion und Religionen zum Ausdruck bringen, untersucht werden. Die Debatte soll bis in die Gegenwart geführt werden, und zwar nicht nur im christlichen Kontext, sondern auch im Zusammenhang mit Gesellschaften, in denen (auch) andere Religionen eine große Rolle spielen.

 

Zu nicht wenigen Zeiten (und in vielen verschiedenen Kulturen) verdammte Religion "falsche" Kunst, also jene Formen von Kunst, die nicht im Dienst der Religion standen bzw. deren Werte nicht genügend zum Ausdruck brachten. Dass mit den Mitteln der Kunst Kritik an Religion geübt wurde, ist hingegen - trotz verschiedener Vorläufer in der Antike - ein eher modernes Phänomen, das in der Frühen Neuzeit zaghaft seinen Anfang nahm.

Für die gewählte Fragestellung kommt der Epoche der Aufklärung zentrale Bedeutung zu; Religionskritik wurde nun weit grundsätzlicher als in den Jahrhundertern davor geübt. Nicht selten bedienten sich Aufklärer künstlerischer Methoden, um ihre Religionskritik anschaulich und mit großer Breitenwirkung zum Ausdruck zu bringen. Zugleich wurde im 18. Jahrhundert die Diskussion um Wesen, Wert und gesellschaftliche Relevanz der Kunst mit größerer Vehemenz als davor geführt. Dies manifestiert sich etwa in der teils konfliktreichen Ausdifferenzierung der Sphären Kunst, Philosophie und (Natur-)Wissenschaft, sowie innerhalb der Künste durch die Etablierung neuer Genres. Das Gros dieser künstlerischen Neuerungen stellt keine autonomen, das heißt, rein ästhetischen Entwicklungen dar, da auch sie in einem Kontext hervorgebracht wurden, für den Religion nach wie vor eine fast omnipräsente Rolle spielte. Wenn sich die Künste in den folgenden Jahrhunderten eine relativ große Autonomie von Religion und Politik erobern konnten, fehlte es bis in die Gegenwart nicht an Versuchen, sie für religiöse und vielleicht noch mehr für politische und ideologische Ziele, die nicht selten religiöse Dimensionen annehmen, wieder in den Dienst zu nehmen, wogegen sich nicht wenige KünstlerInnen wehrten. Andererseits unterwarfen sich einige von ihnen religiösen, politischen und ideologischen Vorgaben relativ opportunistisch oder zumindest unreflektiert. Zugleich gibt es nach wie vor Kritik an Religion, und zwar in ganz verschiedenen konfessionellen und religiösen Kontexten.

 

Konzeption & Organisation: Univ.-Prof. Dr. Christopher F. Laferl, Dr. Markus Ebenhoch (Fachbereich Romanistik)

 

Studierende können in PlusOnline bzw. MozOnline die Ringvorlesung unter der LV.Nr. PLUS 901.319 / MOZ 90.1319 belegen.

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Kunstzerstörung

 

 

 

 

 

SoSe 2017

Thema: Polemik und Gender. Konstruktionen - Distinktionen - Provokationen

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SoSe 2016

Thema: Kunstpolemik - Polemikkunst. Zu künstlerischen Formen der Provokation und des Widerstreits

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SoSe 2015

Thema: Der Paragone zwischen den Wissenschaften und den Künsten. Epochale Konzepte, Konstellationen und Interferenzen