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In sichtbare und unsichtbare Ordnungen eingreifen

21.03.2018

Strategien des künstlerischen, kulturellen und medialen Intervenierens mit Fokus auf Salzburg
Workshops mit Künstler*innen und Wissenschafter*innen
21. März 2018, 9.00-16.00 Uhr und 25. April 2018 9.00-16.00 Uhr, W+K Atelier, Bergstraße 12

Wie können wir künstlerisch, kulturell und über Medien in sichtbare und unsichtbare Regeln und Normen eingreifen? Wie kann die aktuelle Situation von Kunst, Politik und Wirtschaft hinterfragt werden? Diese Fragen begleiten uns über die zwei Tage, in verschiedenen Workshops suchen wir nach Antworten. Damit wollen wir neue Perspektiven auf unsere Gesellschaft eröffnen und Gegenbewegungen entstehen lassen.

 

Eine Intervention ist ein Eingriff in gesellschaftliche Regeln und Normen, die diskriminieren und manche Menschen und ihre Anliegen unsichtbar machen. Interventionen sollen stören und widersprechen, sie regen zum Nachdenken an und fordern eine aktive Beteiligung in der Öffentlichkeit. Interventionen beschäftigen sich oft mit nicht sichtbaren Orten, vergessenen Ordnungen oder mit verdrängten Geschichten. Sie schaffen einen Raum für alternative Identitäten und entwickeln aktuelle Gegenentwürfe. Somit können sie soziale und politische Veränderungen in Gang setzen.

 

In den Workshops beschäftigen wir uns besonders mit antirassistischen und feministischen Perspektiven. Wir wollen bestehende Machtverhältnisse, diskriminierende Strukturen und soziale Ungleichheiten benennen und kritisch reflektieren. Wir gehen von künstlerischen und kulturellen Projekten aus, die in gesellschaftliche Normen eingreifen und dabei kritisch bzw. selbstkritisch sind. Wir stellen uns Fragen wie: Welche Eingriffe gibt es schon in Kunst und Politik? Wie kann Gewohntes und Gelerntes verändert werden? Wie können wir neue Handlungsräume eröffnen? Wie nimmt die Zivilgesellschaft daran aktiv teil? Und: Wie können wir damit in die sichtbaren und unsichtbaren Ordnungen Salzburgs eingreifen? Was für Gegenstrategien sind möglich?

 

Verschiedene Wissenschafter*innen, Künstler*innen und Kunst- und Kulturvermittler*innen stellen ihre Arbeiten vor und diskutieren ihre künstlerischen Strategien. Mit den Teilnehmenden erarbeiten sie dann eigene Ideen für Interventionen in Salzburg: Dabei wird mit Mitteln wie Comics, Fotografien oder künstlerischen Stadtspaziergängen gearbeitet.

 

Mehr Informationen zu den Workhops findet man unter diesem Link.

 

In Kooperation mit der Abteilung Kommunikationstheorien und Öffentlichkeiten am Fachbereich Kommunikationswissenschaften, Universität Salzburg und dem Thomas Bernhard Institut der Mozarteum Universität
sowie dem Frauenbüro der Stadt Salzburg und gendup

 

Im Andenken an Teresa Lugstein, Mädchenbeauftragte des Landes Salzburg und langjährige Kooperationspartnerin.

  

Erarbeitet im Kontext des Projektes „Kulturelle Teilhabe in Salzburg", gefördert vom Land Salzburg.

  

 


 

 

 



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