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Religion und Kunst im islamischen Bereich – Theorie und Praxis

20.06.2018

Silvia Naef (Genf) spricht am 20. Juni um 18h im Unipark Nonntal im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung AUFKLÄRUNG UND GEGENAUFKLÄRUNG: RELIGIÖSE POLEMIK GEGEN KUNST - KÜNSTLERISCHE POLEMIK GEGEN RELIGION über Religion und Kunst im islamischen Bereich.

Ort / Zeit: Mittwoch, 20. Juni 2018; 18.00-19.30h, Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1, E.003 (Georg Eisler)

 

Programm

 

Kunst im islamischen Bereich wird allgemein mit dem "Bilderverbot"und mit Bilderzerstörungen in Verbindung gebracht. Andererseits floriert in den letzten Jahren eine zeitgenössische Kunst in der ganzen Region, ein wichtiger Kunstmarkt ist entstanden und vielerorts werden Museen gebaut. Wie sind diese vermeintlich gegensätzlichen Tendenzen zu erklären? Das wird das Thema dieser Vorlesung sein. Nach einer Untersuchung der theologischen Positionen, die in den ersten Jahrhunderten festgelegt wurden, und einer kurzen Analyse der eventuellen Auswirkungen auf die Kunstproduktion, sollen dann die Entwicklungen seit dem 19. Jahrhundert, als eine "Vermehrung" der Bilder stattfand, in Betracht gezogen werden.

 

Silvia Naef, promovierte 1996 mit einer Arbeit über moderne Kunst im arabischen Raum an der Universität Genf,  an der sie seit 2006 die Professur für arabische Kulturgeschichte innehat. Gastprofessuren und Fellowships u.a. in Toronto, Paris und Princeton folgten. Frühe Forschungsaufenthalte führten sie nach Deutschland und in die Schweiz sowie in den Irak und den Libanon, wo sie den Einfluss linkspolitischer Ideologien erforschte. Inzwischen gilt ihr Forschungsinteresse der zeitgenössischen Kunst im islamischen Raum, immer mehr aber auch der Gender-Thematik in der arabischen Welt. 2016 beteiligte sie sich als Mitherausgeberin des Sammelbandes Visual Modernity in the Arab World, Turkey and Iran, publizierte einen Forschungsbericht über Les modernités ‚autres' et le musée und edierte 2015 die Neuauflage ihres Buches Bilder und Bilderverbot im Islam: von Muhammad bis zum Karikaturenstreit.

 

  

Konzept: Christopher F. Laferl, Markus Ebenhoch (Fachbereich Romanistik)



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