Herzlich willkommen am Programmbereich Contemporary Arts & Cultural Production
Die kritische Auseinandersetzung mit ZEITGENÖSSISCHER KUNST- UND KULTURPRODUKTION sowie die Erforschung ihrer Kontextfaktoren und Zusammenhänge ist Kernaufgabe des Programmbereichs `Contemporary Arts & Cultural Production´.
Aus INTERDISZIPLINÄRER Perspektive wird KÜNSTLERISCHE PRAXIS in ihren kontextuellen und kommunikativen Strukturen analysiert und die prozesshafte Entwicklung kultureller sowie künstlerischer Leistungen im Kontext (öffentlicher) Rahmenbedingungen analysiert und reflektiert.
Aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Artistic Research sowie CULTURAL MANAGEMENT fließen in den vielschichtigen Diskurs mit zeitgenössischen künstlerischen sowie gesellschaftlichen Phänomenen – in Forschung, Lehre und Vermittlung – ein.
Von einem weiten Kulturbegriff im Sinne der CULTURAL STUDIES ausgehend durchbricht der Programmbereich die Dualismen von Hoch- und Populärkultur: Neue und unkonventionelle theoretische wie praktische Zugänge zu kulturellen Phänomenen werden reflektiert und explorativ entwickelt. Künstlerische Ausdrucksformen, Bereiche der Produktion von und mit neuen Medien, Vermittlungsformen auf multiplen Plattformen oder auch Interventionen in sozialen und medialen Räumen können so in ihrer kontextuellen Einbettung erforscht werden. Das eröffnet einen Zugang, der verschiedene künstlerische Richtungen (z.B. Bildende Kunst, Theater, Musik, Tanz, Kunst im öffentlichen Raum) und alltagskulturelle, mediale Produktionen (z.B. alternative Medien, Web 2.0, culture jamming) in ihren Überschneidungen und Brüchen umfasst und sich mit zentralen Querschnittsthemen und crossmedialer kultureller Produktion befasst.
Projekte zu den drei Themenclustern SPACE & LOCATION – VISIONS & CHANGE – NETWORKS & DECENTRALISATION erfassen zeitgenössische Kunst- und Kulturproduktionen in ihrer Rolle als InitiatorInnen von virtuellen, sozialen und kommunikativen Prozessen, wobei ein Augenmerk der Erforschung interdisziplinärer Aktions- und Handlungsräumen sowie der Kunst- und Kulturvermittlung gilt. Dem Transfer aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Lehre sowie in eine breitere (kulturinteressierte) Öffentlichkeit wird zentraler Stellenwert beigemessen.
Das Lehrangebot an den Schnittstellen von Cultural Studies, aktuellen Kunstdiskursen und prozessorientierten Managementkompetenzen verbindet Praxisorientierung mit aktuellen wissenschaftlichen Diskursen, die in direkter Relation zu den Forschungsschwerpunkten des Programmbereichs stehen. Kernstück der Lehre bildet der transdisziplinäre und internationale Universitätslehrgang MA in Cultural Production, der die Komplexität kultureller Leistungen in Theorie und Praxis erforscht und nachhaltige (Kunst- und Kultur-)Projekte mit den Teilnehmenden entwickelt. Die Studienergänzung Kulturmanagement bietet eine interuniversitäre zertifizierte Zusatzausbildung, die speziell über anwendungsorientierte Lehrinhalte die Kompetenz vermittelt, kulturelle Projekte professionell zu organisieren.





